Digitaler Produktpass nach ESPR
Batterien und Textilien: Daten geführt erfassen, den Pass veröffentlichen und Detaildaten gezielt mit Partnern und Behörden teilen. Beratung und Software von derselben Stelle.
Die Demo zeigt den öffentlichen Pass eines fiktiven E-Bike-Akkus, so wie ihn Endkunden nach dem Scan sehen. Mehr über den DPP und die Beratung
Der Aufwand steckt nicht in der Software, sondern in den Daten: wo sie liegen, wer sie verantwortet, was fehlt. Deshalb beginnt ein Projekt mit einer Bestandsaufnahme und nicht mit einem Zugang.
Beratung
Welche Produkte fallen wann unter die Pflicht, welche Angaben fehlen heute und wer im Haus liefert sie. Am Ende steht ein Fahrplan mit Prioritäten und Terminen.
Beratung & Plattform
Ein Produkt, ein vollständiger Pass. Wir legen die Datenstruktur fest, klären die Abfrage bei Lieferanten und veröffentlichen den ersten Pass mit QR-Code, Viewer und PDF.
Plattform
Was im Pilot geklärt ist, trägt für das übrige Portfolio. Varianten, Chargen und Seriennummern laufen über dieselbe Struktur, Ihr Team pflegt sie selbst.
Im laufenden Betrieb sind es drei Handgriffe
Daten im geführten Wizard erfassen, der Pflichtfelder markiert und den Fortschritt mitzählt. Veröffentlichen mit einem Klick, der vorher prüft, ob etwas fehlt. Detaildaten freigeben, sobald ein Partner sie anfragt.
Erstgespräch buchenJede Produktgruppe bringt ihre eigene, aus der Regulierung abgeleitete Feldliste mit.
Batteriepass nach EU-Batterieverordnung 2023/1542 und DIN DKE SPEC 99100, abgeglichen mit der Guidance der EU-Kommission (Fassung 2.0, August 2026). Ein Pass je gefertigter Batterie, gruppiert in Chargen.
Bekleidung, Schuhe, Heim- und technische Textilien: Faserzusammensetzung, Pflegesymbole nach ISO 3758, Lieferkette. Der delegierte Rechtsakt wird nach dem ESPR-Arbeitsplan für 2027/28 erwartet.
Eine Produktgruppe ist hier eine Feldliste, abgeleitet aus dem jeweiligen Rechtsakt. Eine neue Gruppe kommt als Konfiguration dazu und nicht als zweites System.
Ein Produktpass ist selten nur öffentlich. Er hat mehrere Leser mit unterschiedlichen Rechten, und er hängt an einem physischen Stück mit Charge und Seriennummer. Darauf ist die Software gebaut.
Öffentlich sieht jeder die Basisangaben. Detaillierte Zusammensetzung und Demontageanleitungen bekommen nur nachgewiesene B2B-Partner, Prüfberichte nur Behörden. Die Stufe steckt am Feld selbst und wird auf dem Server durchgesetzt, nicht im Browser ausgeblendet.
Sie geben einer Partnerfirma genau die Pässe frei, die sie braucht, und nehmen die Freigabe jederzeit zurück. Das geht für ein ganzes Produkt, eine Charge oder ein einzelnes Stück.
Statische Modelldaten pflegen Sie einmal. Chargen und Seriennummern erben sie und ergänzen ihre eigenen Werte. Eine ganze Serie lässt sich in einem Zug veröffentlichen.
Der Code führt über eine GS1-Digital-Link-Adresse zum Pass und trägt die Kennzeichnung nach IEC 61406-1, also Rahmen und Eckdreieck. Druckfertige Bögen gibt es je Variante, Charge oder Seriennummer.
Jeder Pass ist zugleich ein gestaltetes PDF und ein maschinenlesbarer JSON-Datensatz mit semantischen Bezeichnern. Die Anbindung an das zentrale EU-Produktpassregister ist vorbereitet.
Logo, Markenfarbe und Sprache des Passes stellen Sie je Organisation ein. Auf Wunsch laufen die Pässe unter Ihrer eigenen Domain, sodass der gedruckte Code auf Ihren Namen zeigt.
Das sind die Dokumente, gegen die wir die Plattform abgeglichen haben. Die sechs veröffentlichten Normen der DPP-Reihe sind ausgewertet und Punkt für Punkt mit dem System verglichen. Was noch offen ist, führen wir als offenen Punkt und nicht als Häkchen. Den Stand legen wir im Gespräch offen.
Rechtsgrundlagen
Feldlisten
Harmonisierte DPP-Normen (CEN/CLC/JTC 24)
Kennung und Datenträger